Mit dem Gedenk- und Aktionstag zum 92. Geburtstag von Marshall B. Rosenberg wollen wir einen Beitrag zur Verbreitung der GFK und damit zum Frieden in der Gesellschaft und zum lokalen Wandel im Sinne einer „enkeltauglichen Zukunft“ leisten, diese(n) stärken und zum Mitmachen einladen.
Unser diesjähriges Motto lautet: „GFK– Für einen Zusammenhalt in Vielfalt“ und im Sinne des Purpose vom Verein „Gewaltfreie Kommunikation Austria“ haben wir die Energien und Ressourcen gebündelt, um die „Gewaltfreie Kommunikation“ zu lernen und zu leben. Wir haben einen offenen Raum der Begegnungen am Montag, 5. Oktober 2026 in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Don Bosco Schwestern Vöcklabruck, Österreich angeboten.
Das Orga-Team bildeten Franz Winter, Ruth Winter, Don Bosco Schwestern und Florian Sturm. Eine finanzielle Förderung durch den Verein „Gewaltfreie Kommunikation Austria“ erleichterte die Umsetzung.
Die Veranstaltung wurde auf den verschiedensten Medienkanälen (Printmedien, soziales Netz, E-Mail, WebSites und „Face to Face“) beworben und angekündigt.
Mit den Impulsangeboten „Impulse für einen Zusammenhalt in Vielfalt“, „Lieder und Liedertexte zum Motto“, „Singen u. Austausch zu den Liedertextinhalten und zum Motto“ und „Die Vielfalt in der Natur sowie menschlichen Handlungsweisen“ setzten wir einen inhaltlichen Rahmen. Schlussendlich feierten wir mit einer „Torte der Vielfalt“ Marshall`s 92 Geburtstag. Bei einem kleinen Imbiss wurde den Besucher*innen die Möglichkeit gegeben, die „Gewaltfreie Kommunikation“ zu lernen und zu leben.
Franz und Ruth erinnerte mit einem Impulsvortrag an die Errungenschaften von M.B. Rosenberg. Um individuelle Bedürfnisse zu verstehen, ist es wichtig, die verschiedenen Facetten von Vielfalt/Diversität zu betrachten und zu kennen. Vielfalt prägt Schulen, Organisationen und die Gesellschaft primär durch die Dimensionen „Alter“; „Geschlecht und geschlechtliche Identität“, „körperliche und geistige Fähigkeiten sowie gesundheitliche Voraussetzungen“; „ethnische Herkunft, Nationalität und soziale Herkunft“; „Religion und Weltanschauung“ sowie „sexuelle Orientierung und sexuelle Identität“. Mit Hilfe der Übung „Polaritätendreieck“ haben wir selbst die Vielfalt unsere individuellen Bedürfnisse und Werte herausgearbeitet.
Verschiedene Lieder, zum großen Teil selbst vorgebracht, wie „Träumst du – Do you dream“ (Marschall Rosenberg), „Yes, you can“ (Sr. Elisabeth Siegl), „Be youself“ (Sr. Sylvia Steiger), „Wir mischen mit“ (Claudia Mitschau-Eibl), „Mein Bruder ist ein Maler“ (Udo Jürgens) und „Anders als die Andern“ (Willy Astor) umrahmten den festlichen und bunten Abend.
Insgesamt feierten 9 Personen den Gedenktag und unsere gemeinsamen Bedürfnisse nach „Anregung/Inspiration, Austausch und Feiern“ wurden erfüllt.